Neue Geschäftsführung im Caritasverband für den Bezirk Hochtaunus e.V.

Ludger Engelhardt-Zühlsdorff, Geschäftsführung

Nach dem Abitur in Bergkamen/Westfalen schloss er sein Studium als Diplom-Sozialpädagoge an der Fachhochschule Dortmund ab. Danach erlangte er die staatliche Anerkennung und arbeitete ab 1989 im Caritasverband Frankfurt. Dort leitete er zunächst 4 Jahre eine Spiel- und Lernstube, bevor er 1993 die Stadtteilentwicklung und Gemeinwesenarbeit in Frankfurt-Unterliederbach aufbaute. 1996 wurde er Leiter des Referates "Soziale Brennpunkte". In dieser Funktion war er für die Jugendhäuser, die Spiel- und Lernstuben und die Gemeinwesenarbeit im Caritasverband Frankfurt zuständig. Während seiner 9jährigen Tätigkeit im Caritasverband Frankfurt bildete er sich zum Organisations- und Unternehmensentwickler weiter und brachte seine Fähigkeiten danach mehrere Jahre als selbständiger Organisationsberater, Trainer und Moderator in der Jugendhilfe ein.

Im Juli 2006 trat Herr Engelhardt-Zühlsdorff in den Caritasverband Hochtaunus ein und übernahm die Leitung des Hauses Mühlberg, eine Einrichtung der Wohnungslosenhilfe. 2008 wechselte er auf die neu geschaffene Stabsstelle Projekt- und Verbandsentwicklung, initiierte und begleitete in dieser Funktion die Leitbildentwicklung des Verbandes und war an der konzeptionellen und strategischen Ausrichtung des Verbandes beteiligt. Ab 2009 leitete er die neu gegründete Abteilung Kinder, Familien und soziale Hilfen und baute sie kontinuierlich aus. Seit mehreren Jahren vertrat Herr Engelhardt-Zühlsdorff in dieser Funktion auch die Geschäftsführerin.

Heimatfilm Deutschland – #ZusammenHeimat | Caritas Kampagne 2017

Pressemitteilung

Caritasstand auf dem Familientag der Frühen Hilfen

Informationsstand der Caritas und Kreativaktion „Mach dein Lieblingsteil zum Alltagshelfer: aus T-Shirt wird Beutel“ am Samstag, 10. Juni 2017, 12:00 bis 17:00 Uhr in Neu Anspach mehr

Pressemitteilung

Ehrenamt bei den Mobilen Sozialen Diensten in Oberursel und Königstein

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedete sich Heiko Lenz am Freitag, 5. Mai 2017 bei der Caritas in Oberursel. Er war seit 2010 beim Mobilen Sozialen Dienst (MSD) der Caritas ehrenamtlich tätig. Zu diesem Anlass hat er einen ganz besonderen Kuchen mitgebracht, der den Abschied „versüßen“ soll. mehr

Pressemitteilung

Caritas Laden, Neu-Anspach: Kurzzeitparkplatz für Spender eingerichtet

Zur besseren Erreichbarkeit des Caritas Ladens in der Bahnhofstraße 27 und um das Parken auf dem Gehweg zu vermeiden, hat die Stadt Neu-Anspach direkt vor dem Haus einen Kurzzeitparkplatz für die Spendenabgabe einrichtet. mehr

Pressemitteilung

Drittes Internationales Begegnungsfest in St. Hedwig – Flohmarkttische zu vergeben

Am Samstag, 13. Mai 2017, findet von 14:00 bis 17:00 Uhr auf dem Spielplatz in der Freiherr-vom-Stein-Straße in Oberursel-Nord das dritte Internationale Begegnungsfest statt. mehr

Pressemitteilung

Angebote des Mütter-Treffs in Steinbach

Schwangere und Mütter mit ihren Babys und Kindern bis zum 3. Lebensjahr haben jeden Donnerstag von 9:30 bis 11:30 Uhr die Möglichkeit, sich mit Anderen in lockerer Gruppenatmosphäre auszutauschen. mehr

Pressemitteilung

Mütter-Treff in Königstein am Dienstag, 04. April 2017, um 10:00 Uhr

Die Elternberatung der „Frühen Hilfen“ stellt das Angebot im Familienzentrum vor mehr

Gut zu wissen

Wer zahlt was?

So finanziert sich die Caritas

Hintergrund: Finanzierung sozialer Dienste in Deutschland

Bestimmte Hilfen für Menschen in schwierigen Lebenslagen sind gesetzlich festgelegt (Sozialstaatsprinzip im Grundgesetz). Welche Leistungen das sind, regelt der Bund in den Sozialgesetzen. Die Umsetzung übernehmen private oder freie gemeinnützige Träger und Verbände wie die Caritas (Subsidiaritätsprinzip). Sie betreiben zum Beispiel Krankenhäuser, Altenheime oder Kindertageseinrichtungen. Dadurch können die Kunden zwischen Anbietern mit unterschiedlichem Leistungsprofil wählen.

Der Kern der Leistung ist bei allen gleich, wird von staatlichen Stellen wie den Sozial- und Jugendämtern kontrolliert und hat eine Regelfinanzierung. Wenn der Anspruch der Dienste und Einrichtungen über den sozialpolitisch festgelegten Rahmen hinausgeht, setzen sie für deren Finanzierung auch Eigenmittel ein.

Neben den regelfinanzierten Sozialleistungen bietet die Caritas auch Beratungen und Hilfen an, die sich am Bedarf vor Ort orientieren. Diese freiwilligen und ergänzenden Leistungen finanzieren sie über öffentliche Zuschüsse, Spenden oder Eigenmittel. Für die Caritas und die anderen Träger der Freien Wohlfahrtspflege gilt das Prinzip der Selbstlosigkeit. Alle Mittel dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Träger verfolgen ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke.

Finanzierungsquellen der Caritas für soziale Dienstleistungen

Grafik zeigt Finanzierungsquellen der Caritas im ÜberblickDie Angebote der Caritas finanzieren sich aus öffentlichen Zuschüssen, der Sozialversicherung, Spenden, Eigenmitteln und den Beiträgen der Kunden, Klienten oder Patienten.
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DCV/infografiker.com

Die Leistungen der Caritas werden über unterschiedliche Quellen finanziert.

  • Sozialversicherung (Leistungsentgelte der Leistungsträger) Das Krankenhaus, die Sozialstation, die Altenpflege, … erhalten für ihre Leistungen gesetzlich geregelte Entgelte aus der Pflege-, Kranken-, Unfall- und Rentenkasse.
  • Eigenbeiträge der Leistungsempfänger Einen Teil der Leistungen der Kindertagesstätte, der Sozialstation, des Altenheimes bezahlen die Eltern, Patienten oder alten Menschen aus eigener Tasche.
  • Öffentliche Zuschüsse Kindertagesstätten, Wohnheime für Menschen mit Behinderung oder die Beratung für Menschen mit Suchtproblemen, … erhalten Zuwendungen von Bund, Ländern und Kommunen. Die Höhe wird zum Teil zwischen den öffentlichen Stellen und den Anbietern ausgehandelt und ist deshalb regional unterschiedlich.
  • Eigenmittel der Caritas Zu den Eigenmitteln gehören Erträge aus Vermögen oder Vermietungen von Gebäuden, Kirchenkollekten und Kirchensteuern sowie Zuschüsse von Soziallotterien und Förderstiftungen. Diese Gelder ermöglichen es den Verbänden oder Trägern von Einrichtungen eigene Schwerpunkte zu setzen, ihr Angebot am Bedarf vor Ort auszurichten oder Modellprojekte zu realisieren. Die Eigenmittel werden vor allem bei Angeboten für von Armut betroffene Personen eingesetzt, deren Hilfen nicht oder nicht vollständig rechtlich abgesichert sind.
  • Spenden und Stiftungen Spender(innen) und Stifter(innen) unterstützen mit ihrem Geld die Arbeit der Caritas für von ihnen festgelegte Zwecke.

Finanzierung von gesetzlich geregelten Sozialleistungen

Menschen mit Behinderung, Kinder- und Jugendliche, alte oder kranke Menschen haben einen Anspruch auf bestimmte Sozialleistungen. Die sind in den Sozialgesetzen geregelt und werden unter anderem von freien Trägern wie der Caritas angeboten. Diese erhalten dafür Leistungsentgelte von der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung oder den Jugend- und Sozialhilfeträgern.

Die Höhe der Entgelte handeln die Kassen mit den Leistungserbringern aus. Sie müssen so gestaltet sein, dass sie bei wirtschaftlicher Betriebsführung die Kosten für Betreuung, Pflege oder Behandlung, die Unterkunft und die Verpflegung sowie die Investitionen abdecken. Wenn der Anspruch der Dienste und Einrichtungen der Caritas an ihr Angebot über den sozialpolitisch festgelegten Rahmen hinausgeht, fließen auch Eigenmittel des jeweiligen Trägers ein.

Bei einigen Leistungen wie der Pflege alter Menschen, müssen die Patienten einen Teil der Kosten selbst übernehmen. Falls jemand dazu finanziell nicht in der Lage ist, springt die Sozialhilfe ein. Bei Krankenhäusern erfolgt die Finanzierung der Investitionen über pauschale oder individuelle Zuwendungen der Bundesländer.

Finanzierung freiwilliger und ergänzender Leistungen

Viele Angebote für Menschen in schwierigen Lebenslagen sind nicht gesetzlich geregelt. Dazu gehören Beratungs- und Betreuungsleistungen wie die Suchtberatung, die Schuldnerberatung, Migrationsdienste oder Frühen Hilfen für junge Familien. Die Kommunen, Landkreise oder Bundesländer verstehen diese Leistungen - wie die Müllabfuhr oder die Versorgung mit Wasser - als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge und finanzieren diese zum Teil mit. Die Höhe der Zuwendungen legen die Kommunen, Kreise und Länder individuell fest. Deshalb muss die Caritas als Anbieter solcher Leistungen unterschiedlich viele Eigenmittel einbringen, um den Service kostendeckend zu gestalten.

Zuwendungen sind immer zweckgebunden für bestimmte Projekte oder Angebote. Ihre sachgerechte Verwendung müssen die Einrichtungen und Dienste der Freien Wohlfahrtspflege gegenüber der öffentlichen Hand oder den Trägern der Sozialversicherung nachweisen.

Spenden, Zuwendungen von Förderstiftungen, Vermögenserträge, Einnahmen aus Kollekten, Kirchensteuern sowie Zuschüsse aus Soziallotterien ermöglichen der Caritas die Finanzierung modellhafter Vorhaben und ergänzender Betreuungsangebote. Auch über deren Verwendung und die damit erzielten Wirkungen legt die Caritas Rechenschaft ab.

Da viele Leistungen der Caritas unter anderem über öffentliche Mittel finanziert werden und diese von den Ländern, Kreisen und Kommunen abhängen, lassen sich keine generellen Aussagen über die Anteile der Finanzierungsquellen treffen.

Konkrete Beispiele für die Finanzierung einzelner Dienste und Einrichtungen können Sie sich anschauen, wenn Sie in folgender Grafik auf das Arbeitsfeld klicken, das Sie interessiert:

Grafische Darstellung der Arbeitsfelder der Caritas mit Zahlen zu Mitarbeitern, Plätzen und EinrichtungenÜbersicht der Arbeitsfelder der Caritas in Deutschland. Die Zahlen wurden in der Caritas-Zentralstatistik zum 31.12.2014 erhoben.DCV/infografiker.com

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