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Hilfen und Angebote
Behindertenhilfe
Der Caritasverband für den Bezirk Hochtaunus e.V. nimmt seine Verantwortung für behinderte Menschen und deren Familien im
Hochtaunuskreis wahr und bietet ihnen bedarfsgerechte Hilfen an.
Dies geschieht in allen unseren Einrichtungen die territorial auf ein Gemeinwesen ausgerichtet sind, insbesondere jedoch
in der integrativen Kindertagestätte, der Schwangerenberatung und der ambulanten Betreuung behinderter Senioren.
Unsere Arbeit erfolgt auf der Grundlage des christlichen Glaubens und des Leitbildes der Caritas sowie den fachlichen Standards
der Behindertenhilfe.
Personalität, Normalität und Autonomie
„Jeder Mensch ist einmalig und besitzt eine ihm von Gott gegebene unverfügbare Würde“ (Leitbild des Deutschen Caritasverbandes,
Freiburg 1997)
Unsere Hilfen und Angebote unterstützen behinderte Menschen und ihre Familien dabei ihre Würde und Autonomie zu erhalten und
mögliche Barrieren gemeinsam mit den Klienten, Familien und Bezugspersonen zu beseitigen. Wir sehen das Recht auf Teilhabe
an einem Leben in der Gemeinschaft und die Umsetzung eigener Lebensentwürfe auch wenn sie dabei auf Unterstützung angewiesen
sind. Normalität heißt:
- einen normalen Tages-, Wochen- und Jahresablauf,
- die Möglichkeit, normale Entwicklungsphasen des Lebens zu durchlaufen,
- die Beachtung eigener Wahlmöglichkeiten, eigener Wünsche und Bedürfnisse,
- die Möglichkeit in einer zweigeschlechtlichen Welt zu leben,
- die Möglichkeit eines normalen Lebensstandards
Solidarität
Wir unterstützen die behinderten Menschen bei der der Erreichung ihrer Ziele. Dabei sind sie nicht Objekt sondern Subjekt
ihrer Wünsche, Ziele und Bedürfnisse. Wir bejahen die Vielfalt der Verwirklichung in zwischenmenschlichen Beziehungen in der
Familie, in der Nachbarschaft, in Kulturen und Religionen.
Subsidiarität
Wir achten auf bestehende Strukturen und fördern sie. Wir arbeiten nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe und unterstützen
den Leitgedanken „ambulant vor stationär“. Wir planen unsere Angebote unter Beteiligung der Betroffenen und achten darauf,
dass gewohnte Umgebung und bestehende Lebensbezüge weitestgehend erhalten bleiben.
