Das Familienbüro zieht eine erste positive Bilanz im Rahmen der Einsegnung
Niederreifenberg.- „Wir sind sehr gut und herzlich von allen aufgenommen worden“, berichtete Steffen Thomsen rückblickend auf das erste halbe
Jahr Tätigkeit des Caritas Familienbüros in der Grundschule, Brunhildenstraße 70. Der Sozialpädagoge konnte eine positive
Bilanz ziehen. Mit Beratung, Information und Vermittlung hat das Familienbüro bereits 56 Menschen in Krisensituationen weitergeholfen.
„Aber eine christliche Einrichtung braucht auch den Segen“, begrüßte Claudia Weigelt, Leiterin der Caritas Beratung und Gemeindecaritas
aus Bad Homburg, die Gäste, die am vergangenen Dienstagnachmittag zur Einsegnung der Einrichtung durch Pfarrer Hanns-Jörg
Meiller gekommen waren. Gislinde Maier und Peter Paul vom Caritas Vorstand, Ludger Engelhardt von der Caritasabteilung Kinder,
Familie und Soziales, Manfred Maurer vom Kirchenvorstand Arnoldshain, Gaby Schürges und Paul-Werner Geis von GANZ e.V. Neu
Anspach, Nicole Vogt vom katholischen Kindergarten Eden und Sabine Karsten (Grüne) waren zu diesem besonderen Anlass gekommen.
Diese breite Zustimmung machte deutlich, dass Thomsen bei seiner Beratung in ein bestehendes Netzwerk eingebunden ist. Der
zweimal jährlich stattfindende Runde Tisch, zu dem Weigel und Thomsen einladen, bringt ebenfalls alle unterschiedlichen Stellen,
die mit Kindern, Jugendlichen und Familien zu tun haben, ins Gespräch. Die Zusammenarbeit ist Thomsen ganz wichtig. Neben
der Beratung und der Vermittlung kann er aber manchmal auch bei Problemen mit Behörden weiterhelfen. „Der Name „Caritas“ öffnet
Türen“, wußte er aus seinem Alltag zu berichten. Pfarrer Hanns-Jörg Meiller spendete den Segen für die Einrichtung und beglückwünschte
Thomsen zu seiner erfolgreichen Arbeit. „Sie unterstützen uns als Gemeinde“, lobte er die Hilfsangebote des Familienbüros.
Wie im Markus-Evangelium geschildert, gäbe es auch hier ein Haus, zu dem alle Hilfsbedürftigen kommen dürfen, erklärte Pfarrer
Meiller. (dra)

Foto: A. Döppenschmitt
BOX: Bei sozialrechtlichen Fragen oder Informationen zur Freizeitgestaltung, bei Vermittlung von Hilfe bei Erziehungsproblemen
oder bei pflegebedürftigen Angehörigen möchte das Familienbüro als erste Anlaufstelle zur Seite stehen. Die Beratung ist kostenlos
und überkonfessionell. Es steht allen Eltern, Großeltern oder anderen Erziehungspersonen mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem
findet zusätzlich eine Schwerpunktberatung zu den Themen Schwangerschaft, Trennung und Scheidung, sowie häusliche Pflege statt.
Jeweils montags von 10 Uhr bis 12 Uhr und mittwochs von 17 Uhr bis 19 Uhr öffnet die Beratungsstelle in der Grundschule, Brunhildenstraße
70, aber auch außerhalb dieser Zeiten können Gesprächstermine vereinbart werden. Anfragen nimmt Steffen Thomsen unter Telefon
(06082) 924570 entgegen oder per e-mail unter: familienbüro@caritas-hochtaunus.de . Ein weiteres Caritas-Familienbüro gibt es seit kurzer Zeit auch in Usingen im ersten Stock des Rathauses. (dra)
Entnommen aus der Taunuszeitung vom 17.09.08