Montag, den 07. Juni 2010  

Katholiken spenden für Hospiz St. Barbara

Kollekten aus Pfingst- und Fronleichnamsgottesdiensten übergeben

 

Maria Kraus (li), Caritas, freut sich über die Unterstützung: Herbert Aulbach und Sandra Anker übergeben den Riesenscheck.
Scheckübergabe

Oberursel. – Mit einer Spende in Höhe von 1218,80 Euro an den Caritasverband für den Bezirk Hochtaunus e. V. haben die Oberurseler und Steinbacher Katholiken am Montag, 7. Juni, den Aufbau des geplanten Hospizes St. Barbara unterstützt.

Das Geld stammt aus der Kollekte und der anschließenden Bewirtung beim traditionellen Pfingstgottesdienst, den die acht Gemeinden St. Aureus und Justina , St. Bonifatius , St. Crutzen , St. Hedwig , Liebfrauen , St. Petrus Canisius , St. Sebastian und St. Ursula traditionell an Pfingstmontag in Liebfrauen feiern. Für soziale Zwecke gespendet wurde außerdem die Kollekte der Fronleichnamsfeier der Pfarreien St. Crutzen, St. Sebastian, St. Bonifatius. Hier kamen für die Arbeit "Lichtblicke ", Begleitung von demenziell erkrankten Menschen und ihren Angehörigen, und die Initiative Wildwasser zur Begleitung von Opfern von sexueller Gewalt je 488 Euro zusammen.

Mit dem Hospiz St. Barbara will der Caritasverband in Oberursel eine Einrichtung schaffen zur umfassenden palliativpflegerischen, -medizinischen und spirituellen Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen, mit dem Ziel, ein Leben in Würde bis zuletzt zu bieten.

Im März 2007 fasste die Stadtverordneten-Versammlung den Beschluss, ein stationäres Hospiz in Oberursel zu errichten. Ein Kaufvertrag über ein geeignetes Grundstück ist bereits in Vorbereitung.

Das Hospiz soll ein Haus sein für bis zu zwölf schwerkranke Patienten, die nur noch eine kurze Lebenserwartung haben und zu Hause nicht mehr angemessen gepflegt werden können. Sie sollen ganzheitlich begleitet werden, im Bereich der Palliativ-Pflege und der Palliativ-Medizin, aber auch psychosozial und spirituell. Dazu gehören die Einbeziehung der Angehörigen und Freunde ebenso wie die Unterstützung durch geschulte Ehrenamtliche. Geplant ist zudem die Zusammenarbeit mit einem schmerztherapeutisch und palliativ-medizinisch geschulten Team Oberurseler Kooperationsärzte und mit den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden der Stadt (rei).