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Stand: 07.04.2020

Pressemitteilung

Palliativpflege

Frühlingserwachen und ein ganz besonderes „Wir-Gefühl“

Eduard Mörike und sein Gedicht "Er ist’s" standen Pate für eine Idee, mit der Vera Thöne Gäste und Angehörige, Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche im Hospiz St. Barbara einlud, den Frühling zu begrüßen. Dazu gestaltete sie eine Karte - natürlich in blau - mit dem Gedichttext auf der Vorderseite. Rückseitig standen Fragen zur Jahreszeit, in der das Leben neu erwacht.

Jeder, der wollte, konnte an der Frühlingsaktion teilnehmen, egal ob Gast, Angehöriger, Mitarbeiter oder Ehrenamtlicher. "Welche Gefühle weckt der Frühling in Ihnen?", "Welche Musik verbinden sie mit dem Frühling?", mit den Fragen hoffte Vera Thöne positive Erinnerungen zu wecken. Auf einem ganz in Blau gehaltenen Tisch im Flur der Einrichtung hatte sie die Karten, einen Frühlingsstrauß, Stifte und eine kleine Erklärung zur Idee positioniert. Ein Korb mit blauen Bändern vervollständigte das Ensemble.

Inspiriert von der Einladung teilten viele Bewohner und Gäste ganz persönliche Gedanken und Gefühle. Ihre Erinnerungen, Träume und Pläne durften wir in unserer Caritas Geschichte erzählen.

Gemeinsam wurden dann die bunt gestalteten und beschrifteten Karten aller Mitwirkenden an den Baum im kleinen Innenhof des Hospizes aufgehangen. "Damit die Vorfreude auf den Frühling noch mehr wachsen kann," sagt Thöne. So konnte, trotz des noch grauen Himmels, bereits ein wenig Farbe ins Hospiz einkehren. "Es ist schön zu sehen, wie die Karten an ihren blauen Bändern durch den Wind wild Richtung Himmel fliegen," freut sie sich, "Wir haben, zumindest für kurze Zeit, ein ganz besonderes "Wir-Gefühl" geschaffen. Durch diese Frühlingsaktion wurde uns allen erneut bewusst, wie wichtig und richtig unser Leitgedanke von Cicely Saunders, Begründerin der Hospizbewegung und Palliativmedizin, ist: ‚Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.‘"

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