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Stand: 07.04.2020

Pressemitteilung

Demokratie und Vielfalt

Ja zum Frieden: Frieden beginnt mit Deiner Stimme

"Gemeinsam machen wir uns stark für eine lebendige, vielfältige Demokratie und erteilen jeder Form von Ausgrenzung und Hetze eine Absage. Wir haben uns dem ‚Friedensbekenntnis‘ des Deutschen Caritasverbandes angeschlossen", erklärt Ludger Engelhardt-Zühlsdorff, Vorstand des Caritasverbandes Main-Taunus, gemeinsam mit seiner Vorstandskollegin für den Bezirks Hochtaunus, Eugenie Riffel.

In dem "Friedensbekenntnis" sind die Werte und Haltungen zusammengefasst, die die Caritas und ihre Mitarbeitenden ausmachen. Das ‚Friedensbekenntnis‘ bringt es auf den Punkt: Frieden kann nur dort wachsen, wo es gerechte Lebensbedingungen gibt und Menschen sich mit Solidarität und Respekt begegnen. So gibt das Caritas-‚Friedensbekenntnis‘ auch für die anstehende Europawahl am 09. Juni Orientierung - für eine lebendige, vielfältige Demokratie, in der jeder Mensch in Würde leben kann.

Beiden Vorständen ist es wichtig, den diskursiven Dialog als Teil des ‚Friedenbekenntnis‘ hervorzuheben. "Wir sehen es als christlicher Arbeitgeber als unsere Pflicht, den Rahmen für ein verständnisvolles Miteinander zu schaffen und die Mitarbeitenden zu ermuntern, sich in der Gesellschaft einzubringen," sagt Eugenie Riffel. Dies zeigte sich beispielsweise auch in der Teilnahme beider Verbände an regionalen Demos für Demokratie, fügt sie an. Die Nutzung des Wahlrechts sehen die zwei Vorstände als elementar an, um Frieden und Demokratie langfristig hierzulande und in Europa zu sichern.

Die 5 starken Friedenstatements mit kompakten Erklärungen hängen auch in den Einrichtungen des Caritasverbands Main-Taunus und des Caritasverbands Hochtaunus aus. Ludger Engelhardt-Zühlsdorff, Vorstand des Caritasverbands Main-Taunus ist es wichtig, dass die Kollegi*nnen sich immer wieder mit diesen Leitgedanken auseinandersetzen: "Sie sind das Herzstück unserer Caritas-Kultur", betont er.

Gemeinsam mit seiner Kollegin Eugenie Riffel ist er zudem Vorstand des Caritasverbands für den Bezirk Hochtaunus. Beide Verbände befinden sich in einem Fusionsprozess, dessen Höhepunkt die Mitgliederversammlung der Verbände im Juli ist.

"In dieser Phase ist es selbstverständlich, dass wir unsere jeweiligen Dienste vor Ort genauer betrachten und uns unsere gemeinsamen Aufgaben und Ziele ganz bewusst in den Fokus rücken," sagt Eugenie Riffel. Beide Vorstände sind überzeugt, dass die im ‚Friedensbekenntnis‘ aufgeführten Werte im breiten Spektrum der Caritas-Einrichtungen in der Main-Taunus- und Hochtaunus-Region gut umgesetzt werden. Dazu Ludger Engelhardt-Zühlsdorff: "Von der pflegerischen Unterstützung durch die ‚Sozialstationen‘ über die Lebensmittelausgabe für Bedürftige bei der ‚Tafel‘ bis zur Wohnungslosenhilfe zeigen unsere Mitarbeitenden tagtäglich, wie sie die im ‚Friedensbekenntnis‘ getroffenen Aussagen konkret umsetzen."

Die 5 Statements des Caritas- "Friedensbekenntnis"

  1. FRIEDEN BEGINNT WENN UNSERE NÄCHSTENLIEBE VORURTEILE ÜBERWINDET
  2. FRIEDEN BEGINNT WENN WIR UNS FÜR DEMOKRATISCHE WERTE EINSETZEN
  3. FRIEDEN BEGINNT WENN WIR GEMEINSAM FÜR EINE GERECHTE WELT EINTRETEN
  4. FRIEDEN BEGINNT WENN WIR DEN MENSCHEN ÄNGSTE NEHMEN UND BRÜCKEN BAUEN
  5. FRIEDEN BEGINNT WENN WIR ZUHÖREN UND DEN DIALOG SUCHEN
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