Der Verband

Bad Homburg

Wer wir sind

Der Verband

Aufgaben

Der Verband widmet sich allen Aufgaben sozialer und caritativer Hilfe. Er soll insbesondere

  1. die Caritas der Pfarrgemeinde sowie die ehrenamtliche Mitarbeit ermöglichen, anregen und fördern;
  2. die Werke der Caritas planmäßig fördern, das Zusammenwirken aller auf dem Gebiete der Caritas tätigen Personen und Einrichtungen herbeiführen und in der öffentlichen Sozialhilfe und Jugendhilfe mitwirken;
  3. die Caritas vertreten und die Zusammenarbeit mit Behörden und sonstigen öffentlichen Organen gewährleisten;
  4. in Organisationen mitwirken, soweit Aufgabengebiete sozialer und caritativer Hilfe berührt werden;
  5. caritative Aktionen und Werke im Zusammenwirken mit den caritativen Fachverbänden durchführen;
  6. die Öffentlichkeit informieren.

Organisation

Auf der Pfarrebene können Mitgliedergruppen gebildet werden. Die in den Pfarrgemeinden gebildeten Helfergruppen sind dem Verband zugeordnet. Die im Bereich des Verbandes tätigen caritativen Fachverbände sind dem Verband zugeordnet. Sie üben ihre satzungsgemäße Tätigkeit selbständig aus. Die Gemeindecaritas sieht es als ihre Aufgabe, sozial-caritatives Engagement der Pfarrgemeinden und unserer Einrichtungen und Dienste zu fördern, zu unterstützen und zu begleiten. Dabei beziehen wir ehrenamtliche Gruppen und soziale Initiativen aus Caritas und Pastoral mit ein. Ziel ist die Vernetzung gemeindlicher und verbandlicher Caritas, um lebensräumliche Initiativen und Projekte zu befördern, die zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen und zur Wendung der Not der Menschen beitragen.  

(Auszug aus der Satzung)

Kinder und Familien

Offene Demenzgruppen

Demenz-Hände-erinnern

Demenzerkrankungen nehmen zu. Für den Betroffenen gehen sie einher mit einem fortschreitenden Identitäts- und Realitätsverlust.

Ängste, Depressionen und sozialer Rückzug sind Folgeerscheinungen der Krankheit. 

Die Pflege von Menschen mit Demenz ist anstrengend, deshalb beraten und unterstützen wir die Angehörigen in ihrer Situation.

Offene Demenzgruppen sind eine Möglichkeit, pflegende Angehörige vorübergehend  in der Betreuung zu entlasten und ihnen eine Auszeit zu bieten, während Ihre Angehörigen in guten Händen betreut sind. Ihre Angehörigen erhalten neue Anregungen und erleben das Gefühl von Geborgenheit in einer Gruppe. Die regelmäßige Teilnahme an den offenen Demenzgruppen fördert einen vertrauensvollen Kontakt innerhalb der Gruppe und stärkt das Selbstwertgefühl eines jeden Gruppenmitglieds. 

Offene Demenzgruppen sind ein sogenanntes niederschwelliges Betreuungsangebot im Sinne des § 45c Abs. 3 SGB XI (Pflegeversicherungsgesetz). Das bedeutet, dass speziell geschulte ehrenamtliche Helfer/innen unter pflegefachlicher Anleitung die Betreuung übernehmen. 

Die demenziell erkrankten Menschen werden intensiv betreut während die Angehörigen entlastet werden. 
Die Treffen beinhalten feste Rituale, die den Betroffenen Sicherheit geben, wie beispielsweise Begrüßungs- und Abschiedsrituale. Die Inhalte orientieren sich an den individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen der Teilnehmer.  
Die Betreuungsgruppen sind für alle offen. Die Teilnahme kostet pro Besucher und Treffen einen geringen Betrag. Der medizinische Dienst kann ein zusätzliches Betreuungsgeld bei Einschränkung der Alltagskompetenz genehmigen. Dann besteht die Möglichkeit bis zu 2.400 Euro im Jahr für entstandene Betreuungskosten von der Pflegeversicherung zu erhalten. 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie

  • allgemeine Fragen rund um die Demenz haben
  • für einen an Demenz erkrankten Angehörigen Betreuungsmöglichkeiten suchen
  • Fragen zur Finanzierung haben
  • Sie selbst Sinnstiftendes tun und sich als Ehrenamtliche/r in unseren Demenzgruppen engagieren möchten.

Wir beraten Sie gerne!

Bad Homburg

Wer wir sind

Soziale Hilfen

Not ist vielfältig. Neben materieller Not leiden Menschen unter Wohnungsverlust, Vereinsamung, psychischen und seelischen Erkrankungen, Hilflosigkeit in der Erziehung von Kindern, Konflikten mit Ehepartnern, Arbeitslosigkeit und mangelnden Bildungschancen.

Not kann jeden treffen. Sie entsteht durch Veränderungen der Rahmenbedingungen in Lebenssituationen, in welchen die eigenen Ressourcen nicht mehr ausreichen um sich selbst zu helfen. Sie entsteht unter Lebensbedingungen, die die Teilhabe an der Gesellschaft von vorneherein einschränken.

Handeln tun wir in unseren Einrichtungen und Diensten, durch die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem Netzwerk von Kooperationspartnern. Hilfe bekommt jeder, der Hilfe benötigt. Wir informieren, beraten und unterstützen in existenziellen und psychosozialen Not- und Konfliktsituationen, bei finanziellen Fragen und Nöten, bei Wohnungsnot, Obdachlosigkeit und bei der Integration in das Gemeinwesen.

Bad Homburg

Wer wir sind

Alten- und Gesundheitshilfe

Die tätige christliche Nächstenliebe und die Pflege alter und kranker Menschen gehören zu den ureigensten Aufgaben der Kirche. Seit jeher sind Kirche und Krankenpflege untrennbar miteinander verknüpft. Wir erbringen Leistungen für Menschen in deren häuslicher Umgebung und tragen damit wesentlich dazu bei, Lebensqualität und vertraute Umgebung so lange wie möglich zu erhalten. Die Dienste sind mit ihren Leistungen von allen Kranken- und Pflegekassen anerkannt.

Im Mittelpunkt unseres Handelns und Wirkens steht der Mensch mit Krankheit, Behinderung oder Hilfsbedürftigkeit, unabhängig von Herkunft, von glauben sowie dem sozialen Umfeld. Das christliche Gebot der Nächstenliebe bestimmt unsere Arbeit. "Not sehen und handeln" ist daher die uns immer begleitende Leitidee unseres täglichen Tuns.

Eine eintretende Betreuungs- oder Pflegebedürftigkeit stellt nicht nur für den Betroffenen ein kritisches Lebensereignis dar, sondern auch für die nächsten Angehörigen. Nach wie vor leisten Angehörige den größten und damit einen unverzichtbaren Beitrag zur häuslichen Betreuung und Versorgung pflege- und hilfsbedürftiger Menschen. Um diese Leistung aufrechtzuerhalten, unterstützen wir die Angehörigen in vielfältiger Weise. Dazu gehören zunächst die Anleitung und Begleitung durch professionelle Pflegekräfte, die Entlastung durch ehrenamtliche Helfer und der Erfahrungsaustausch in Gesprächskreisen. Entscheidend ist jedoch, dass die professionellen Pflegekräfte und die Angehörigen sinnvoll und effektiv zusammenarbeiten, indem sie ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Fähigkeiten gegenseitig anerkennen und sie gemeinsam für eine familienorientierte Pflege einsetzen.

Auszug aus unserem Leitbild

Wir sehen jeden Menschen als einmaliges Geschöpf Gottes an, daher achten wir seine von Gott gegebene Würde und Freiheit.

Unser Handeln wird von der Liebe zum Nächsten bestimmt; wir bieten deshalb unsere Hilfe jedem Menschen in seiner Lebenssituation an, unabhängig von Herkunft, Religion oder Weltanschauung.

Unsere Arbeit soll Beitrag und Begleitung sein um:

  • Heilung herbeizuführen,
  • Beschwerden zu lindern und
  • mit Krankheit, Alter und Sterben eigenverantwortlich umzugehen.

Unser Miteinander wird von gegenseitiger Wertschätzung, Offenheit und gemeinsamen Lernprozessen geprägt.

Wir wollen gemeinsam lösungsorientiert und konsequent handeln.

Unsere Arbeit basiert auf einem bewährten Pflegemodell und aktuellen Ergebnissen der Pflegeforschung.

Unsere Professionalität zeichnet sich auch durch strukturiertes Handeln aus.

Wir wollen durch Einheitlichkeit, Transparenz, klare Strukturen und Qualitätssicherungsmaßnahmen eine hohe Pflegequalität erreichen und erhalten.

Unsere Arbeit schließt den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit allen Ressourcen ein.

Wir unterstützen die "Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen".

Alten- und Gesundheitshilfe